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Vögel
Roman, OH Jung-Hee
ISBN 3-934872-26-3, Festeinband, 128 Seiten, 15,40 EUR
OH Jung-Hee gilt als "außergewöhnliche Stimme" in der koreanischen
Literatur. Mit dem Roman "Vögel" kehrt die Autorin zur Erzählperspektive
ihrer frühesten Texte zurück, denn hier wird aus der Perspektive eines
jungen Mädchens die Geschichte einer Kindheit erzählt, in der die
Betroffene nicht Kind sein darf, weil sie in einer Welt von Gewalt
und Verständnislosigkeit lebt. Oh Jung-Hee zeichnet dabei ein anschauliches
Bild von den Verhältnissen in einer nach außen geordneten, aber dennoch
sozial nicht gesicherten Gesellschaft. Die Autorin erzählt mit tiefem
psychologischem Einfühlungsvermögen eine Alltagsgeschichte, die bei
aller Trostlosigkeit letztlich doch nicht hoffnungslos ist. Oh Jung
Hee kann zwar nicht zu den feministischen Autorinnen gezählt werden,
aber ihre äußerst poetischen Texte sind dennoch exemplarische Beispiele
weiblichen Schreibens.
Zur
Leseprobe
Pressestimme:
"Vögel" ist nicht die Geschichte einer behüteten Kindheit, sondern das erschütternde Abbild einer Welt, die durch Modernisierung und dem damit einhergehenden Wandel in ihren Grundfesten erschüttert wird.
Expressionistische Bilder ziehen sich durch den Roman "Vögel" und versinnbildlichen die Sehnsucht der Kinder nach einer schönen Welt in einer abstossenden Umgebung.
DER LANDBOTE 2002
Zum
Autor
Dieses Buch ist in jeder guten Buchhandlung oder über
www.pendragon.de erhältlich.
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