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koreanischer Autoren

  Der silberne Hengst

Roman, AHN Jung-Hyo,
ISBN 3-934872-10-7, Festeinband, 272 Seiten, 19,90 EUR

Der silberne Hengst Das vom Lauf der Welt bisher unberührte Dorf Kumsan wird von den Schrecken des Koreakrieges heimgesucht. Einheiten der nordkoreanischen Volksarmee und Truppenkontingente der Vereinten Nationen liefern sich in der Nähe der Siedlung erbitterte Kämpfe. Die Bewohner des Dorfes werden harten Prüfungen ausgesetzt, allen voran die Familie des jungen Man-sik: Das Kind muß den Abstieg seiner Mutter mitansehen und wird bald schon von seinen Freunden ausgestoßen. Man-sik bleibt in seiner verzweifelten Lage nur eine Hoffnung: Daß der sagenumwobene General, der vor Hunderten von Jahren auf einem silbernen Hengst reitend dem Berg entsprungen sein soll, erneut das Land retten wird...

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   Pressestimmen:
Was an diesem Buch fasziniert und es zu einer spannenden Lektüre macht, ist die vorurteilsfreie authentische Darstellung einer Phase des Korea-Kriegs aus der Perspektive der Dorfbewohner, die sich nicht sicher sind, wer die Feinde sind: die Volksarmee oder die Uno-Truppen. Für sie sind es allemal Eindringlinge.

Koreakrieg - Das Böse bricht ein
Über die Vernichtung einer Dorfgemeinschaft
Von Sigrid Scherer
Der Krieg hat blaue Augen. Im Schilf liegen vier Jungen, starren ihn an und reden wie kleine Prinzen, die die seltsame Welt der großen Leute nicht verstehen. "Die Befreiung hat nur etwas mit den Erwachsenen zu tun", sagt der stärkste, ihr Anführer. Der koreanische Journalist und Schriftsteller Ahn Jung-Hyo wählt die Perspektive der Schwachen und erzählt den Koreakrieg als Vernichtung einer Dorfgemeinschaft. An einem Ort, in den selten jemand kam, verlaufen plötzlich viele Fronten: zwischen zwei Armeen, Nord und Süd, Räumen und Zeiten, kleinen und großen Seelen. Es geht um das Böse, das von außen ein- und von innen hervorbricht. Und um eine Moderne, die im Schlepptau von Befreiern und Vergewaltigern ein einfaches Bauernvolk überrennt. Sie kommt mit Schokoladentafeln, die keiner will - gegessen werden sie trotzdem. Am Ende sind die Kinder zu schnell erwachsen und alle schuldlosschuldige Opfer, auf der Flucht und der Suche nach ihrer Würde. Sie sind ratlos wie ihre einfach und bewegend erzählte Geschichte.
DIE ZEIT http://literaturbeilage.zeit.de

Subtil und behutsam zeichnet der Autor das Bild des Krieges. Er verwebt seine Erinnerungen und die verschiedenen Schicksale zu einer ergreifend menschlichen Geschichte.
www.literaturglobal.ch

Ahn erzählt ausgesprochen traditionell und unaufdringlich, gestützt auf eine eher grobschlächtige Psychologie. Aber gerade dadurch kann er die Gegensätze zwischen westlicher Welt und der Statik der tradtitionellen Kultur anschaulich darstellen.
EKZ-INFORMATIONSDIENST

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Dieses Buch ist in jeder guten Buchhandlung oder über  www.pendragon.de  erhältlich.