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LEE
Hochol
LEE Hochol wurde
1932 im Landkreis der Hafenstadt Wonsan im heutigen Nordkorea geboren.
1950 wurde er bei Ausbruch des Koreakrieges zum Dienst in der Volksarmee
zwangsrekrutiert. Noch im gleichen Jahr geriet er in Gefangenschaft,
wurde jedoch durch einen glücklichen Zufall nach einigen Wochen freigelassen
und gelangte mit einem Schiff nach Pusan, einer Hafenstadt im Süden
von Korea. Nach Kriegsende kehrte LEE Hochol nicht nach Nordkorea zurück, wo seine Eltern und vier Geschwister lebten. Stattdessen schlug
er sich in Pusan zunächst als Hafenarbeiter durch und lebte in Gesellschaft
junger Menschen, die ein gleiches Schicksal miteinander verband. Seine
Erlebnisse aus dieser Zeit beschreibt er in seinem Erstlingswerk "Tahyang"
("Fern der Heimat"), das 1955 veröffentlicht wurde. In den 1960er
Jahren folgten andere Werke, aber trotz des sich einstellenden literarischen
Erfolges blieb LEE Hochol gesellschaftlich ein Außenseiter, da man
ihm als Verfechter der Position kleiner Leute nicht traute und ihn
als "Linken" einstufte. Dies machte ihn lange Zeit politisch verdächtig; er wurde wegen seiner Teilnahme an der Demokratisierungsbewegung
in den 1980er Jahren politisch verfolgt und zeitweise inhaftiert.
Seit 1997 ist LEE Hochol Gastprofessor an der Kyongwon Universität
und gilt auch heute noch als ein engagierter Vorkämpfer für Freiheit
und Menschenrechte. Er lebt als Schriftsteller und ist Vorsitzender
des Bereichs Literatur an der Akademie der Schönen Künste in Seoul.
Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, unter anderem den Literaturpreis
der Republik Korea.
Menschen
aus dem Norden / Menschen aus dem Süden
Roman,
ISBN 3-934872-23-9, Festeinband 240 Seiten, 18.50
EUR
Kleine
Leute
Roman,
ISBN 3-865320-04-X, Festeinband 288 Seiten, 18.50
EUR
Diese Bücher sind in jeder guten Buchhandlung oder
über www.pendragon.de
erhältlich.
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