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zur Leipziger Buchmesse

    KIM Seong-Dong


KIM Seong-Dong wurde 1947 in Poryong geboren. Wie andere renommierte koreanische Schriftsteller, litt KIM Seong-Dong schon in seiner Kindheit und Jugend unter dem Stigma "Nachkomme eines Kommunisten" zu sein. Sein Vater, ein Funktionär im kommunistischen Regionalverband, wurde 1948 verhaftet und 1950, nach Ausbruch des Koreakrieges, verschleppt und hingerichtet. Seine Mutter litt Zeit ihres Lebens unter dem Verlust. Schon mit neunzehn Jahren brach KIM Seong-Dong die Schulausbildung ab, um 1966 ins buddhistische Kloster zu gehen, in dem er sechs Jahre lebte. Danach irrte er noch einmal drei Jahre als Wandermönch umher, bis er 1975 mit seiner Kurzgeschichte "Moktak cho" ("Moktak-Vogel") an einem Literaturwettbewerb der Wochenzeitschrift für Religion "Chugan chonggyo" teilnahm. Aufgrund der in der Kurzgeschichte geübten Kritik am koreanischen Buddhismus wurde KIM Seong-Dong aus dem Orden ausgeschlossen. Daraufhin arbeitete er bei verschiedenen Verlagen, wobei sein literarisches Schaffen stets der Zensur der streng antikommunistischen Gesellschaft Südkoreas ausgesetzt blieb. Seit 1978 ist KIM Seong-Dong freischaffender Schriftsteller und veröffentlicht seit 1975 regelmäßig Erzählungen und Romane. KIM Seong-Dong hat seit dieser Zeit zahlreiche Literaturpreise erhalten.


 Mandala 
Gedichte,
ISBN 3-934872-90-5, Festeinband  288 Seiten, 18.50 EUR


Dieses Buch ist in jeder guten Buchhandlung oder über  www.pendragon.de  erhältlich.